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Klimadiskussion
 
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Author Message
Losche
Moderator
PostYou have posted in this forum: Mon Feb 11, 2008 11:49 am   Post subject:  Klimadiskussion Back to top 

EDIT: Nachdem der Topic im Haus für 5 Unzen zu Offtopic wurde, habe ich hier mal einen eigenen Thread für die Klimadiskussion kreiert 023.gif

GoldGeier wrote (View Post): › I...Wenn im Zuge der nahenden Klimakatastrophe massenhaft Menschen verhungern fehlt und zugleich Häuser mit dem heutigen technischen Standard schon wegen der immensen Energiekosten und der zusammengebrochenen Infrastruktur quasi unbewohnbar werden - dann wird freilich der Überhang auf dem Häusermarkt quasi wertlos sein.


Was war das denn jetzt?? LOL

Du glaubst doch nicht ernsthaft diesen hysterischen Scheiß vom Klimafaschisten A.G. ?? Ich denk wir sind uns doch weitgehend einig, dass dies nur dazu da ist eine Verlängerung der Legimität der "Eliten" zu erhalten und den Anschein zu erwecken - Wir tun was für unsere Bevölkerung - deshalb sind wir ja sooooo wichtig und jeden cent unserer Diäten wert.

nichts für ungut
Losche

_________________


Gott stehe uns bei, die Politik wird es nicht können. (Dirk Müller - Mister DAX)
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goldling
User

PostYou have posted in this forum: Mon Feb 11, 2008 1:28 pm   Post subject:  Re: Ein Haus für 5 Unzen ?? Back to top 

Sorry, aber Klimaerwärmung und Meeresspiegelanstieg sind ein Faktum, es gibt niemanden in der Wissenschaft der das ernsthaft abstreitet, da jederzeit nachzumessen.

Man kann natürlich geteilter Meinung sein, ob dies ggf. natürliche Ursachen hat (Sonnenintensität o.ä.)bzw. in wie weit der Mensch dies überhaupt beeinflussen kann. Diese Thematik erfordert ernsthaftes langfristiges Handeln seitens der Politik. Ich gebe allerdings insofern recht, was momentan abgeht ist allerdings reine Panikmache und Abzocke, ohne Sinn und Verstand.

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Losche
Moderator
PostYou have posted in this forum: Mon Feb 11, 2008 3:06 pm   Post subject:  Re: Ein Haus für 5 Unzen ?? Back to top 

goldling wrote (View Post): › Sorry, aber Klimaerwärmung und Meeresspiegelanstieg sind ein Faktum, es gibt niemanden in der Wissenschaft der das ernsthaft abstreitet, da jederzeit nachzumessen.


Klimaerwärmung ist ernsthaft nachzuweisen?
- Meinst du durch die massiven Schnefälle in China, Syrien, Argentinien oder Afganistan?? Bitte !?! LOL

Schwankungen des Klimas um wenige 10tel Grad sind eindeutig normal und im Sonnefleckenzyklus (roundabout aller 11 Jahre) begründet.
Und was die ernsthaften Wissenschaftler betrifft die dem widersprechen, so gibt es die schon. Leider sind sie meistens aber im Ruhestand und somit nicht in den Medien. Allerdings haben sie dadurch einen großen Vorteil. Sie brauchen keine staatlichen Fördergelder mehr um ihre Forschunsprojekte und damit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. insofern können sie sich trauen die Wahrheit zu sagen. Somit sind sie für mich hundertmal Glaubwürdiger als die noch im System vehafteten. Denn widerspricht einer noch im staatlich alimentierten Forschunssystem, was meinst Du wie schnell seine Projekte gechancelt werden und er nicht nur seinen elitären Job verliert, sondern wohlmöglich gar seine Existenz.
Insofern - Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!

CO 2 hat einen Anteil von nur 0.03% an der Atmosphäre (laut Wiki) und der Mensch trägt zur CO 2 Emmision nur 5% bei (laut UNO Klimabericht), also nur 0.0015%. Dieser winzige Anteil an der Luft soll das Klima verändern? Schwachsinn!!!


Quote: ›
... Diese Thematik erfordert ernsthaftes langfristiges Handeln seitens der Politik. ...


Was ernsthaftes langfristiges Handeln seitens der Politik erfordert, ist die Frage unseres Geldsystems und die Aufklärung der Bevölkerung über die moentane Krise und den bevorstehenden Zusammenbruch des Finazwesens.
Aber was bekommen wir zu hören? West LB gertetet, IKB halb so schlimm, Anlagen und Gelder sind im Bankensystem sicher, ...!
Wenn es nicht so trauruig wäre würde ich mich totlachen.
Da sie aber auf diese Fragen und wirklichen Probleme keine Antworten haben, wird auf Nebenkriegsschauplätze ausgewichen und das Volk eingeschüchtert, belogen, reglementiert, gegängelt, überwacht, abgezockt ...!


Du sagst ja selber:
Quote: ›
Ich gebe allerdings insofern recht, was momentan abgeht ist allerdings reine Panikmache und Abzocke, ohne Sinn und Verstand.


Bleib nicht auf halben Weg stehen! Stell dir die Frage warum, wem nützt es! Dann kommst du dahinter und wirst vieles in einem ganz anderem Licht sehen.


mfg
Losche

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Ratte
User
PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 9:09 am   Post subject:  Re: Ein Haus für 5 Unzen ?? Back to top 

Hi,
Ein Bekannter will ein Haus samt Grund in Ungarn für 10 Unzen verkaufen. Allerdings befindet sich westlich ca. 1km entfernt ein Atomkraftwerk russischer Qualität....

Zur CO2-Lüge:
Wenn man mit der Zahnradbahn die Schweizer Jungfrau hochfährt und beim Aussichtspunkt nach unten blickt erkennt man deutlich die wahre Ursache für die Klimaerwärmung. Es sind Smog und Feinstaub, díe das Sonnenlicht absorbieren, nicht das CO2. Und dieses Problem ließe sich mit Filtern leicht lösen.
Allerdings wären dann Emissionsrechte kaum anzubringen, weil sich die Emittenten durch AbgasFilterung Ihrer Schutzgeldpflicht entziehen könnten...

MfG
Ratte

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Losche
Moderator
PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 1:32 pm   Post subject:  Re: Ein Haus für 5 Unzen ?? Back to top 

Ratte wrote (View Post): › Hi,

Zur CO2-Lüge:
Wenn man mit der Zahnradbahn die Schweizer Jungfrau hochfährt und beim Aussichtspunkt nach unten blickt erkennt man deutlich die wahre Ursache für die Klimaerwärmung. Es sind Smog und Feinstaub, díe das Sonnenlicht absorbieren, nicht das CO2. Und dieses Problem ließe sich mit Filtern leicht lösen.
Allerdings wären dann Emissionsrechte kaum anzubringen, weil sich die Emittenten durch AbgasFilterung Ihrer Schutzgeldpflicht entziehen könnten...


Nocheinmal - der Mensch trägt 0,0015% zur CO 2 Emmision bei.
Das betrifft die Kachelöfen, den Autoverkehr und die von Dir angesprochene Industrie mit ihren Abgasen.

Feinstaub kommt bei mir gleich nach der CO 2 Hysterie. Obwohl hier meine Zahlen nicht ganz so sattelfest sind. Aber wenn Feinstaub Sonnenlicht absorbieren würde, dann hätten wir keine Erwärmung, sondern eine Eiszeit.

Und wir haben keine Erwärmung!
Jedenfalls keine signifikante unnatürliche!
Warum heisst Grönland eigentlich Grönland - Richtig es kommt von Grünland. Zu Zeiten der Wikinger war Gönland nämlich grün. Die Römer haben bis in die Gegend von London Wein angebaut. Im Mittelalter hingegen war es deutlich kühler als heute.

Das Erdklima hat sich immer verändert - ob nun Menschen da waren oder nicht!

Das Ganze ist weiter nichts als der Versuch die Menschen von den wahren Problemen abzulenken.
Solange man es schafft, dass sie darüber diskutieren, kommen sie nicht auf die Idee mal wirklich wichtige Fragen, wie zum Beispiel die nach der legitimität der Eliten oder der Funktionsweise unseres Geldsystems zu stellen.

Ich weiß es ist schwer - aber wir werden ständig manipuliert. Zu wessem Wohl wohl?

Also lasst Euch nicht Irre machen!

mfg
Losche

P.S.
Zur Umweltschutzproblematik allgemein fällt mir eine kleine Episode kurz nach der Wende ein. Man wollte nachweisen wie ungesund doch die Umweltbedingungen in der DDR waren und hat in einer Feldstudie anfang 1990 Leute aus der "Dreckschleuderregion" Bitterfeld mit Einwohnern von Sylt verglichen. Dabei wollte mann zeigen, dass den Kommunisten die Gesundheit der eigenen Bevölkerung völlig egal war. Der Schuss ging aber völlig nach hinten los.

Was ist dabei rausgekommen? Der Gesundheitszustand der Bittefelder war um nichts schlechter im Gegenteil!! Die Sylter hatten eine wesentlich höhere Belastung mit Schwermetallen wie Blei und Quecksilber.
Man versuchte es dann mit den Ernährungsgewohnheiten zu erklären und stellte fest, das die an der Küste wesentlich mehr Fisch essen und somit die gesamte Schwermetallbelastung die im Lande in die Flüsse geleitet wird aufnahmen.
Da dieses Ergebniss aber nicht sein konnte, nicht in das Konzept der besseren Gesellschaftsordnung (die mehr für die gesundheit seiner Bevölkerung tut als die verhassten Kommunisten) passte, wurde diese Studie natürlich ganz schnell wieder vergessen und eingemottet. Internet gab es damals noch nicht wirklich, sodass ich Euch dies nicht eindeutig mit Quellen belegen kann.

Was aber ebenfalls merkwürdig stimmt ist die Tatsache das Allergien oder Astma in der DDR bei weitem nicht so verbreitet waren wie heute. Ich erklär es mir dadurch das die heutige "Sagrotan-Gesellschaft" (etwas was es in der DDR nicht gab), einfach dem Imunsystem die Möglichkeit genommen hat gegen natürliche Feinde zu kämpfen und somit völlig aus dem Tritt gekommen ist. Jetzt sucht es sich halt andere Wege - Katzenhaare, Pollen, Hausstaub ... gegen das es kämpft.

Legt mich auch hier nicht Quellen fest, es ist ein Gefühl was ich habe. Und versteht mich bitte nicht falsch. ich will keinesfalls zu den ökologischen Zuständen von früher zurück. Mir geht es aber um eine Politik mit Augenmaß, und die Tatsache das man anerkennen muss das sich bestimmte Sachen auch durchaus von allein regeln.

Was ich damit sagen will - Der Mensch ist als Teil der Natur durchaus in der Lage mit der Natur zurechtzukommen. Mit dieser Tatsache lässt sich aber leider Gottes KEIN Geld oder Prestige verdienen.
Also müssen die Politiker, die Industrie, die Pharmalobby, die Ökoindustrie (Solar, Biosprit),... etc bei den Menschen entweder Begehrlichkeiten wecken, oder aber ein Klima der Angst schaffen damit sie Ihren Krempel an uns verkaufen können bzw. die Politiker in Ihrer Vielzahl eine Existensberechtigung für sich und ihren wahnsinnig überhöhten Beamtenapperat rechtfertigen können.
Letztlcih verkaufen sie uns ja auch etwas. Sie wollen unser Geld für Ihre Dienstwägen, steuerfreien Diäten und Pensionen.

Aber ich glaube jetzt wird es langsam etwas zu OffTopic

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hartgeld
Site Admin

Germany
PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 4:52 pm   Post subject:   Back to top 

Seht es doch auch mal aus einem komplett anderen Sichtweise:

Für den Fall, dass es soetwas wie Menschengemachte Klimaerwärmung gibt (was ich heftigst abstreite) geschieht dies auf 100 Jahre.
Nochmal: 100 Jahre
Ihr glaubt gar nicht wie flexibel der Mensch ist. Er hat ja nur überlebt, weil er sich den sich ständig ändernden klimatischen Bedingungen angepasst hat. Sei es nun durch den Kontinentaldrift oder schnellen Abkühlungen, wie z.B. im Mittelalter (wodurch bedingt, jetzt mal außen vor gelassen)

Wenn wir es nicht schaffen uns in 100 Jahren uns den neuen Bedingungen anzupassen, haben wir es in unserer heutigen modernen Welt nicht verdient weiter zu leben.

100 Jahre sind drei Generation. In dieser Zeit wurden Imperien geschaffen und wieder zerstört (nein...und ich meine damit nicht das Dritte Reich im speziellen)


mfg Ludwig

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goldling
User

PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 5:17 pm   Post subject:  Re: Ein Haus für 5 Unzen ?? Back to top 

Losche wrote (View Post): ›
Klimaerwärmung ist ernsthaft nachzuweisen?
- Meinst du durch die massiven Schnefälle in China, Syrien, Argentinien oder Afganistan?? Bitte


Wetter und Klima sollte man schon auseinander halten können. Was wird das Klima von ein paar Schneeflocken gekratzt ???
Nur weil mir neulich ein Krügerrrand runtergefallen ist, ist ja auch nicht der Goldpreis abgestürzt LOL

Jeder, der über die letzten 10 Jahre in den höheren Alpen unterwegs war, weiß dass die Gletscher rapide schmelzen - und das übrigens seit ca. 1870 (größter menschenbekannter alpiner Gletschervorstoß, Zermatt stand kurz vor der Evakuierung).

Jeder, der an der Küste wohnt weiß, daß seit Jahrzehnten die Deiche immer weiter erhöht werden müssen durch den Meeresspiegelanstieg. Die Atollbewohner in der Südsee können ein Lied davon singen (sofern sie nicht schon ertrunken sind).

Beide Effekte haben sich in den letzten Jahren meßbar verstärkt.

Über die Ursachen kann man sicher diskutieren, gehört aber IMHO nicht in ein Goldforum.

Aber wer solche meßbaren Tatsachen einfach leugnet, ist in meinen Augen nicht besser als all die Gesundbeter, die an bunt bedrucktes Papier als Heilsbringer glauben.

Also bitte - bei aller ideologischer Verblendung auf beiden Seiten - etwas mehr Sachlichkeit.

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hartgeld
Site Admin

Germany
PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 6:13 pm   Post subject:  Re: Ein Haus für 5 Unzen ?? Back to top 

goldling wrote (View Post): ›
Losche wrote (View Post): ›
Klimaerwärmung ist ernsthaft nachzuweisen?
- Meinst du durch die massiven Schnefälle in China, Syrien, Argentinien oder Afganistan?? Bitte


Wetter und Klima sollte man schon auseinander halten können. Was wird das Klima von ein paar Schneeflocken gekratzt ???
Nur weil mir neulich ein Krügerrrand runtergefallen ist, ist ja auch nicht der Goldpreis abgestürzt LOL

Jeder, der über die letzten 10 Jahre in den höheren Alpen unterwegs war, weiß dass die Gletscher rapide schmelzen - und das übrigens seit ca. 1870 (größter menschenbekannter alpiner Gletschervorstoß, Zermatt stand kurz vor der Evakuierung).

Jeder, der an der Küste wohnt weiß, daß seit Jahrzehnten die Deiche immer weiter erhöht werden müssen durch den Meeresspiegelanstieg. Die Atollbewohner in der Südsee können ein Lied davon singen (sofern sie nicht schon ertrunken sind).

Beide Effekte haben sich in den letzten Jahren meßbar verstärkt.

Über die Ursachen kann man sicher diskutieren, gehört aber IMHO nicht in ein Goldforum.

Aber wer solche meßbaren Tatsachen einfach leugnet, ist in meinen Augen nicht besser als all die Gesundbeter, die an bunt bedrucktes Papier als Heilsbringer glauben.

Also bitte - bei aller ideologischer Verblendung auf beiden Seiten - etwas mehr Sachlichkeit.


Deshalb liegt die Betonung auch auf menschengemacht und nicht Klimaerwärmung.
Es ist durchaus möglich, dass es eine Klimaerwärmung gibt. Das streite ich auch nicht ab, aber ob sie menschengemacht ist, das ist die Frage.
Und die nächste Frage ist, ob wirklich das CO2 dafür verantwortlich ist.
Bis jetzt konnte keiner erklären, warum es in der Erdgeschichte immer zu einem Temperaturanstieg kam und erst tausend Jahre später zu einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre.

Es gibt sehr viele natürliche Auslöser für einen Klimawandel, der ja unbestrittenerweise immer wieder in unserer Erdgeschichte stattgefunden hat, die noch nicht erforscht sind.

Weiter zu den Prognosen:
- Meeresspiegelanstieg ist Nonsens. Solche Simulationen stammes aus den 80ern mit Computern aus den 80ern und jeder weiß was das bedeutet! Das enzige Eis, welches abschmelzen kann, ist das in der Arktis und dieses ist zumeist bereits schwimmend im Meer (also keine Erhöhung des Meeresspiegels)! Antarktis ist bei Durchschnittstemperaturen um die -30 Grad nicht abzuschmelzen und dort liegt das ganze Festlandeis. Außerdem verschieben sich mit einer Erwärmun des Planeten die Tiefdruckgebiete, was zu einer stärkeren Abschneiung über der Antarktis beiträgt...ergo Festlandesi, wie z.b Grönland usw in der Arktis wird ausgeglichen, da Eispanzer in der Antarktis wächst

Ich könnte jetzt noch einige Zeit so weiter machen, aber das wird hier zuviel.
Quelle dafür ist übrigens der Spiegel und vielleicht scanne ich ja mal den Artikel ein. War mal Titelthema im Spiegel 023.gif


mfg Ludwig

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coolbit
User

PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 8:12 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

hartgeld wrote (View Post): ›
Deshalb liegt die Betonung auch auf menschengemacht und nicht Klimaerwärmung.
Es ist durchaus möglich, dass es eine Klimaerwärmung gibt. Das streite ich auch nicht ab, aber ob sie menschengemacht ist, das ist die Frage.
Und die nächste Frage ist, ob wirklich das CO2 dafür verantwortlich ist.
Bis jetzt konnte keiner erklären, warum es in der Erdgeschichte immer zu einem Temperaturanstieg kam und erst tausend Jahre später zu einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre.


Das sind einige der besten Fragen überhaupt! Und wenn ich mir anschaue, wie man darauf reagiert, kann ich nur schlussfolgern, dass recht wenige auch wirklich daran glauben.

hartgeld wrote (View Post): ›
Weiter zu den Prognosen:
- Meeresspiegelanstieg ist Nonsens. Solche Simulationen stammes aus den 80ern mit Computern aus den 80ern und jeder weiß was das bedeutet! Das enzige Eis, welches abschmelzen kann, ist das in der Arktis und dieses ist zumeist bereits schwimmend im Meer (also keine Erhöhung des Meeresspiegels)!


Ich wollte gerade etwas gegen dieses Argument schreiben, musste bei meinen Recherchen zur Absicherung aber feststellen, dass du Recht hast! Hatte ich vorher auch noch nie so realisiert.

hartgeld wrote (View Post): ›
Antarktis ist bei Durchschnittstemperaturen um die -30 Grad nicht abzuschmelzen und dort liegt das ganze Festlandeis. Außerdem verschieben sich mit einer Erwärmun des Planeten die Tiefdruckgebiete, was zu einer stärkeren Abschneiung über der Antarktis beiträgt...ergo Festlandesi, wie z.b Grönland usw in der Arktis wird ausgeglichen, da Eispanzer in der Antarktis wächst


Interessante Sache. Wenn du den Spiegel-Artikel irgendwie zugänglich machen könntest, fände ich das super! Interessiert mich das Thema.

Was ich noch nicht ganz verstehe: wenn die Gletscher zurückgehen und das Schmelzwasser in die Flüsse geht und diese ja bekanntlich ins Meer: warum soll dann der Meeresspiegel dadurch nicht ansteigen (durch die stärkere Abschneiung?)?

coolbit

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Losche
Moderator
PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 9:07 pm   Post subject:  Re: Ein Haus für 5 Unzen ?? Back to top 

Hallo Ludwig

hartgeld wrote (View Post): ›
... Bis jetzt konnte keiner erklären, warum es in der Erdgeschichte immer zu einem Temperaturanstieg kam und erst tausend Jahre später zu einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre.


Eine für mich durchaus plausible Erklärung liegt in der Tatsache begründet, dass der Übergroße Teil der CO 2 -Vorkommen in den Ozeanen gebunden ist. Wenn sich die Atmosphäre erwärmt, dauerert es eben eine nicht unbeträchtliche Zeit, bis die Ozeane diese Erwärmung bis in tiefere Schichten nachvollziehen und das darin gebunden CO2 durch Verdunstung frei geben welches dann in die Atmosphäre aufsteigt.

Der erstaunliche Aspekt dabei ist, dass wenn man diesen Punkt erreicht hat, sich die Temperatur immerwieder (langsam) abgekühlt hat. Also kann eigentlich sogar die These aufgestellt werden , dass CO2, im Gegensatz zur derzeitigen Klimahysterie, kein Treibhausgas ist, sondern eher das Gegenteil.Und das, wenn es in genügend große Höhen aufgestiegen ist,für eine Reflektion der von der Sonne eingehenden Wärmestrahlung und somit eine Abkühlung der Atmosphäre sorgt. Abkühlung hingegen bedeutet wiederum Gewichtszunahme und ein erneutes Absinken. 7/10 der Erde sind Wasser - also erneute Speicherung in den Ozeanen. Der Kreislauf schliest sich. So lassen sich die Korrelationen dieses Phänomens über diese langen Zeiträume mE recht logisch berklären.

Aber seit wann könne Gabriel, Merkel und Co logisch denken? Und wie gesagt - aus dieser Tatsache lässt sich kein Profit schlagen, weder politisch noch finanziell. Aus ihrer verdrehten Argumentation aber durchaus.
"Follow the money" war die Devise der Journalisten Woodward und Bernstein, mit der sie den Watergateskandal seinerzeit aufklärten - und sie ist aktueller denje.
Schon mein Opa stellte immer zuerst die Frage - Cui bono - Wem zum Vorteil?


mfg
Losche

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hartgeld
Site Admin

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PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 9:38 pm   Post subject:   Back to top 

Danke für diese Erklärung. Wink
Es war mir auch klar, dass aufgrund der Erwärmung CO2 aus den Ozeanen freigesetzt wird, nur leider habe ich meine Frage eine wenig falsch formuliert.

Sie sollte eher so lauten:
Bis jetzt konnte keiner erklären, warum das CO2 nicht für die Erwärmung verantwortlich war und warum dann keine weitere Erwärmung stattfand, als das CO2 in der Atmosphäre seine höchste Konzentration erreichte.
Und warum es am Gipfel der Konzentration zu einer Abkühlung kam?

mfg Ludwig

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GoldGeier
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PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 10:16 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

Für eine umfassende Erklärung bin ich weder der richtige Mann noch habe ich die Zeit das was ich weis hier zusammenzufassen und dann Morgen überhaupt noch auf Arbeit zu erscheinen.

Im Wald ist der Klimawandel längst angekommen. Jetzt mal rein wirtschaftlich gesehen. Windwurf angesichts immer häufigeren und extremeren Wetterereignissen, Schädlingsbefall angesichts immer häufigeren und extremeren Witterungsereignissen. Von den Neophyten und den sich in den Böden vollziehenden Veränderungen ganz zu schweigen!

Hartgeld weist völlig zur Recht darauf hin, daß es auch in der Vergangenheit derartige Veränderungen gegeben hat. Nur diese Veränderungen kaman nicht so schnell wie im Augenblick. Damals hatte die Artenzusammenstellung wie auch die einzelnen Individuen genügend Zeit um sich den verändereten Bedingungen anzupassen. Was momentan abgeht ist Dauerstress für die Ökosysteme! Inzwischen fällt ja nicht mal nur das eine oder andere Jahr völlig aus dem Rahmen - Inzwischen fällt fast jedes Jahr aus dem Rahmen.

Als Geschichtsfreak gebe ich aber auch zu bedenken daß der letzte große "Klimawandel" der in der kleinen Eiszeit mündete, sicher nicht ganz zufällig mit dem 30jhrg. Krieg zusammen fällt. Schnee im Sommer und blühende Apfelbäume zu Weihnachten - das mag für den feisten Klostermönch in der Vergangenheit wie für den feisten TV-Couch-Potatoe der Jetztzeit zwar nur ein unterhaltsamer Aha-Effekt sein - Aber im Klartext heißt das HUNGER.
Mit unserer modernen Infrastruktur sind wir derzeit noch in der Lage Defizite auszugleichen. Aber wie lange noch? Und zu welchem Preis?

Der Klimawandel ist Tatsache. Die einzige Lüge die hirzu seitens der Politik und den Medien verbreitet wird ist die Behauptung das Problem auf die Schnelle noch in den Griff kriegen zu können.
Damit will ich keineswegs sagen daß man nicht alle Anstrengung darauf verwenden soll gegenzusteuern - ich will damit nur sagen daß das Problem uns gerade gewaltig über den Kopf zu wachsen beginnt und wir jetzt allenfalls noch versuchen können was für unsere Kindeskinder zu tun.

Wußtet Ihr z.b. daß in weiten Teilen Skandinaviens heuer praktisch kein richtiger Winter war? Der Boden ist nass wie ein Schwamm. Dort wo es jetzt satte zweistellige Minusgrade haben sollte blühen gerade die Haseln bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Wenn da jetzt ein Sturm reinfährt - dann liegt verdammt viel Holz! Weit mehr als Bei Gudrun, Per, Lothar und wie sie alle geheissen haben. Damit will ich aus meiner Warte sagen: Die Probleme sind nicht nur eindimensional - sie steigern sich schon gegenseiteig und zwar exponential.
Wenn ein normaler Sturm auf einer Fläche einen Baum wirft - dann wirft ein normaler Sturm auf nassem Boden schon 5 Bäume. Sind die Bäume jetzt auch noch von Schädlingen geschädigt fallen 10 - mit vorangegangenem Trockenstress sind mehr Bäume von Schädlingen geschädigt - es fallen schon 20. Und jetzt haben wir ja auch noch mehr Stürme - also fallen statt einem Baum vielleicht 40 oder 60.

Wenn´s alleine um die Temperatur ginge - würde auch ich sagen: vergessen wir´s einfach. Wir haben immer mal ein paar wärmere und ein paar kühlere Phasen. Aber genau das ist der Punkt - Es geht nicht nur um die Temperaturen (auch wenn das seitens der Medien gerne so vereinfacht dargestellt wird)

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Losche
Moderator
PostYou have posted in this forum: Tue Feb 12, 2008 11:30 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

GoldGeier wrote (View Post): ›

Wenn´s alleine um die Temperatur ginge - würde auch ich sagen: vergessen wir´s einfach. Wir haben immer mal ein paar wärmere und ein paar kühlere Phasen. Aber genau das ist der Punkt - Es geht nicht nur um die Temperaturen (auch wenn das seitens der Medien gerne so vereinfacht dargestellt wird)



Selbstverständlich ändert sich ständig etwas.
Überall wo heute Steinkohle oder Kalksten abgebaut wird, war vor vielen vielen Jahren mal ein Meer. Woanders wahrscheinlich eher nicht.

Woher bitte nimmt der Mensch bitte die Legitimatin in einer Erdgeschichtlichen Entwicklung von 3,5 Mrd. Jahren (gerechnet ab dem ersten Auftreten von einzelligen Lebewesen) definieren zu wollen, dass das was wir heute haben (oder vor 30 Jahren hatten) das non plus Ultra des Klimas ist?

Der Mensch hat im 24h vergleich die Erde um 23:57 Uhr betreten. Und selbst in diesen 3 min einige Klimaveränderungen durcgemacht und sich angepasst. Und da er diese Anpassungsgabe hatte, existiert er heute noch, im Gegensatz zu manch anderen Individuum. Die Erde kommt ohne unsere "Klima + Co2 Steuern" ganz gut zurecht, und sie wird es auch wenn wir es geschafft haben uns gegenseitig wieder von der Erde verschwinden zu lassen. Und wenn ihr mich fragt, ist die anstehende Finanzkriese mit der Möglichkeit das ein paar durchgeknallte "Eliten" einen Atomkrieg vom Zaun brechen um ihre Macht und ihr Dollarimperium zu behaupten, eine viel viel größere Gefahr als ein paar zehntel Grad Erwärmung und ein paar umfallende ha Waldbestand im Dauerfrostboden von Skandinavien oder Sibierien.

Der größte Mamutfriedhof (z.B. eine spezies die sich nicht anpassen konnte) liegt im Ärmelkanal. Was heisst dass es Zeiten gab wo man von Europa nach England zu Fuß gehen konnte ohne nasse Füße zu bekommen.
- UND ?? Ist die Menschheit deswegen ausgestorben?? Nein!!

Wenn die Hoilländer in irgeneiner efernen Zukunft ihr künstlich dem Meer abgerungenes Land wieder teilweise an selbiges zurückgeben müssen ist das zwar im Einzelfall für die eigentlich unterhalb des Meresspiegel wohnenden Küstenbewohner bedauerlich - aber so what?

Da die Klimaveränderung nicht Menschen gemacht ist - können wir es eh nicht ändern. Oder will der Mensch jetzt Schöpfer spielen und den jetzigen Zustand für immer konservieren?

Wenn ja auf wessen Kosten?
Uns in Mitteleuropa und Nordamerika geht es ja klimatisch noch ganz gut. Was sagt aber der Lappe oder Tschuktsche? Vielleicht empfindet er es als Erleichterung wenn er nicht bei - 60° sein karges Dasein fristen muss und es etwas wärmer wird. Was sagen die Bewohner der Wüstenregionen, wenn sich das Klima zu ihren Gunsten etwas verschiebt und es ab und an vielleicht doch mal wieder etwas Niederschlag geben sollte? Aber das ist den klimageierlobbys ja egal - die kaufen eh keinen Biosprit und zahlen keine gebühren für Mülltrennung - also ist dort nichts zu holen und deshalb uninteresannt.


Wer nimmt sich hier nur das Recht heraus definieren zu wollen was das ideale Klima ist?



Genauso wie man in der Wirtschaft dem Markt die Regelung des Marktes überlassen sollte, sollte man der Natur die Regelung der Natur überlassen. Überall wo sich der Mensch einmischt geht es schief.

Weil es den Menschen als solches nicht gibt sondern nur immer gewisse Interessen- und Machtgruppen.
Und diese scheren sich einen Dreck um das Wohl und Wehe ALLER Menschen. Die Hauptsache sie haben ein Auskommen. Für ihre Lobby beschließen sie, dass alle ihrem Sprit auf Biosprit umzustellen haben. Mit welchen Folgen? In Lateinamerika gibt es erste Hungerwellen, weil der Ami den Mais in seinen Tank schüttet, unabhängig davon ob der Mexicaner noch sein Brot backen kann oder nicht. Zum Anbau von Rostoffen für Biosprit werden in den ohnehin ärmsten Regionen der Welt Riesenflächen Land abgeholzt und zu Plantagen umgewandelt. Ohne jeden Verstand das dies eine viel viel größere Belastung des Ökosystems ist als das was wir hier, in der achso zivilisierten Welt, an Einsparungen erreichen.

Und ich muss immer wieder darauf kommen - auch hier verdienen wieder nur einige wenige am System - und nur darum geht es.


mfg
Losche

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GoldGeier
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PostYou have posted in this forum: Mon Feb 18, 2008 2:36 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

[quote="Losche";p="3749"]
GoldGeier wrote (View Post): ›
Der größte Mamutfriedhof (z.B. eine spezies die sich nicht anpassen konnte) liegt im Ärmelkanal. Was heisst dass es Zeiten gab wo man von Europa nach England zu Fuß gehen konnte ohne nasse Füße zu bekommen.
- UND ?? Ist die Menschheit deswegen ausgestorben?? Nein!!


Was hat das denn mit aussterben zu tun?
Nach der Würm/Weichsel-Eiszeit (Alleine das Ende dieser Eiszeit dauerte gut 3.000 Jahre) lebten in Europa ein paar 10.000 Menschen.
Diese 10.000 Menschen haben im Konkurrenzkampf mit den Neandertalern letztere überigens ausgerottet. Das geschah natürlich aus purer Boshaftigkeit - nicht etwa weil der Lebensraum einfach ein bisserl zu Wenig für alle hergab...

Gut - es wird wieder sein wie es immer ist - die klügeren und fitteren werden schon irgendwie klarkommen wenn sich 9 Milliarden Menschen mit dem Problem auseinandersetzen müssen daß ein paar Millisarden von ihnen keine Überlebensperspektive mehr haben.

Erinnert mich an eine Zeichnung aus Newsweek kurz nach 1990. Auf dem Cartoon ist ein russischer Brotladen abgebildet mit einer langen Menschenschlange davor. Rechts kommt ein Männchen mit einer SS-20 und sagt: "Mutter schau was ich im Wald gefunden habe - du mußt jetzt nie wieder um Brot anstehen..."

Der Witz ist doch daß ein guter Teil der intelligenteren Menschen längst dabei ist sich auf den Klimawandel einzustellen. George W Bush - der personifizierte Klimawandelleugner - verkauft gerade seine Farm in Texas und zieht in eine Region die mit dem Klimawandel weniger Probleme haben wird.
Reiner Zufall! Das ist vollkommen normal daß man seinen Bauernhof zwischendruch mal verkauft und umzieht. Dauernd die selben Nachbarn und die selbe faade Aussicht... Bei uns auf dem Land ziehen die Bauern auch ständig um.
Es ist auch vollkommen normal daß die größte Gruppe der ausländischen Waldkäufer in Skandinavien aus Holland kommt. Die Leute haben halt einfach genug von liberalen Drogengesetzen und Käse. Es gibt es ja viel mehr Holländer als Deutsche, Franzosen oder Engländer.
Viele Unternehmen ziehen von Holland auch nach Schweden um weil Unternehmen generell gerne umziehen - der Abwechslung wegen. Außerdem ist Schweden bekanntermaßen ein Billiglohnland. Richtig unternehmerfreundlich. Gewerkschaften gibt´s dort gar nicht! Und Schweden hat sooo kurze Transportwege. Europäische Citylage sozusagen.

Du sagst zwar das gleiche wie George W Bush - aber Du machst nicht das selbe!... Smart!

Aber wie Du schon sagtest: Die Dummen sterben eben nie aus...

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Losche
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PostYou have posted in this forum: Mon Feb 18, 2008 3:28 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

GoldGeier wrote (View Post): ›

Der Witz ist doch daß ein guter Teil der intelligenteren Menschen längst dabei ist sich auf den Klimawandel einzustellen. George W Bush - der personifizierte Klimawandelleugner - verkauft gerade seine Farm in Texas und zieht in eine Region die mit dem Klimawandel weniger Probleme haben wird.
Reiner Zufall! Das ist vollkommen normal daß man seinen Bauernhof zwischendruch mal verkauft und umzieht. Dauernd die selben Nachbarn und die selbe faade Aussicht... Bei uns auf dem Land ziehen die Bauern auch ständig um.


Nur mal so ne Vermutung. Könnte die Ursach für diesen Umzug nicht eher darin zu suchen sein, dass man sich ein sicheres Exil zulegen muss?

Wenn die Bervölkerung merkt das sie in der größten Depression angekommen sind, und feststellen wer dies, unter einigen anderen, mitzuverantworten hat, dann möchte ich auch nicht G.W Bush an meinem Klingelschild stehen haben. Zumal in Texas, wo es ja vor gut hundert Jahren schon einige Erfahrung mit Lynchjustitz gab.

Im übrigen empfehle ich diese Exillösung auch dringend einigen deutschen Damen und Herren. - Denn der Volkszorn könnte um einiges größer werden als wir beim Zusammenbruch der DDR gesehen haben. Und die rumänische Lösung sollte den Herren und Damen, vorallem unserem wandelndem Hosenanzug, noch in guter Erinnerung sein.

Quote: › Du sagst zwar das gleiche wie George W Bush - aber Du machst nicht das selbe!... Smart!


Das ist mir zwar fast peinlich. Aber wenn ein Massenmörder oder sonstiger
verachtensweter Mensch behauptet 2+2=4 - muss dann die Mathematik umgeschrieben werden, nur weil dies dann nicht mehr political correct ist???

mfg
Losche

_________________


Gott stehe uns bei, die Politik wird es nicht können. (Dirk Müller - Mister DAX)
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GoldGeier
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PostYou have posted in this forum: Tue Feb 19, 2008 12:33 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

Klar kann man jetzt 10000 Theorien aufstellen warum irgendwelche Migrationsmuster rein überhaupt nichts mit der Bedrohung durch den Klimawandel zu zun haben.
Man könnte sogar auch die beobachbaren Ereignisse einfach damit erklären daß sich "einfach nur" hinreichend viele leicht zu beeinflussende Idioten auf ein Problem einstellen das es gar nicht gibt...

Ich denke mir nur folgendes: Die erste Gruppe dieser "Klimaflüchtlinge" ist aufgebrochen als der Klimawandel eigentlich nur in einigen Fachaufsätzen und in Universitäten bekannt war. (Ich habe damals aufgehorcht und mir gedacht: scheiße - wenn das stimmen sollte... was sollte man da tun?)

Die zweite Welle kam als das Thema so ein bißchen in die Öffentlichkeit gekommen ist. (bis dahin hatte ich mir aber auch schon überlegt was zu tun ist...)

Die dritte Welle läuft jetzt - wo das Thema quasi allgemeingut ist (gut 15 Jahre nach dem ich mit dem Thema erstmals zu tun hatte! - ich konstatiere jetzt mal nur daß der Wert meines Investments sich bereits mehr als verdoppelt hat)

Die vierte Welle wird erst laufen wenn die Probleme zu spüren sind - aber die vierte Welle wird die Welle der Verlierer sein.
Die Weller der armen Schweine die für ihren alten Besitz keinen müden Pfennig mehr bekommen werden - Die Welle Derer, die sich auch im gelobten Klimagunstgebiet nichts mehr wird leisten können.

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goldling
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PostYou have posted in this forum: Tue Feb 19, 2008 2:17 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

So ist es.

Ich habe mich schon früh mit meinen Investitionen darauf eingestellt und z.B. auf Erneuerbare Energien gesetzt. Ich bin damit reich geworden und brauche mir daher über meine finanzielle Zukunft nach allem Ermessen keine Gedanken mehr zu machen, da alles im November 2007 in physisches Gold getauscht (von einem kleinen Teil Bargeld und etwas Spielgeld für Zocks auf fallende Aktienkurse abgesehen).

Dass der Klimawandel und die Meeresspiegelerhöhung stattfindet ist Faktum und leicht nachzumessen, siehe aktuell auch hier:
Schmelzendes Grönlandeis lässt Meeresspiegel schneller steigen

Man kann über die Ursachen streiten, auch abseits der leidigen CO2-Diskussion gibt es eigentlich nur Gründe, die FÜR Erneuerbare Energien sprechen (langfristig billiger, umweltschonender, UNABHÄNGIGKEIT VON SCHEICHEN UND OLIGARCHEN !!!).

Man kann auch - egal ob aus Überzeugung oder ideologischen Gründen - sich dagegen aussprechen, darf sich aber dann nicht wundern, wenn der Zug ohne einen abfährt. 13000%-Kurssteigerungen in 4 Jahren wie bei einer Solarworld dürften in diesem Sektor und in dem derzeit miesen Marktumfeld wohl der Vergangenheit angehören. Ärgerlich für jeden, der dieses schnell verdiente Geld verpasst hat, dabei konnte man beim Start von Rot-Grün daran fühlen, war eine sichere Bank. Jetzt ist mit viel Geduld nach den Kursstürzen vielleicht maximal noch ein Verdoppler drin, das aber parallel zu hoher Inflation und brandgefährlichem Umfeld, gar nicht mehr so schön.

Der Mensch muss sich dem Klimawandel anpassen, völlig egal ob dieser menschengemacht ist oder nicht. Und Investoren sollten sich diesem auch anpassen, sonst verlieren sie großes Geld.

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Jumper
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PostYou have posted in this forum: Tue Mar 04, 2008 9:19 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

Also ob man jetzt klimagläubig ist oder dem ganzen rational-kritisch gegenübersteht: Fakt ist, das Rohöl und andere Rohstoffe werden verballtert, sei es von China, Indien, USA oder Rußland, bis es nicht mehr geht.

Frau Merkel weiß dass, will aber trotzdem "Weltmeister im Klimaschutz" werden, weil ... die nächste Steuererhöhung, die diesen Staat erneut vor dem Bankrott retten soll, genauso mit so einer Propaganda begründet werden wird! Kann man wirklich gegen eine "Klimaschutzabgabe" sein? Kann man wahrscheinlich nur, wenn es einem nichts ausmacht zu den "neuen Asozialen" gerechnet zu werden oder man schon einen festen Wohnsitz in Liechtenstein hat.

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OswaldSpengler
PostYou have posted in this forum: Wed Mar 05, 2008 9:59 am   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

Quote: › Hartgeld weist völlig zur Recht darauf hin, daß es auch in der Vergangenheit derartige Veränderungen gegeben hat. Nur diese Veränderungen kaman nicht so schnell wie im Augenblick.


Im Gegenteil , wir leben in einer sehr ruhigen klimastabilen Phase des globalen Klimas, anscheinend denken viele es gäbe so etwas wie ein Recht auf beständiges Klima.Die Natur kann auch ganz anders.In einigen Zeitabschnitten lebten bei uns Krokodile und Elefanten in anderen wieder war es erbärmlich kalt.so what ? Seien wir dankbar dass es wärmer wird und nicht kälter.Sollten wir eine neue Eiszeit bekommen und dies kann wie man aus Eisbohrkernen weiß recht schnell geschehen können wir wirklich von Problemen sprechen.
Es richtig dass z.Bsp. auf den Alpen die Gletscher schmelzen und was findet man da ? Fossile Baumstümpfe aus der Römerzeit.Oh mein Gott wie konnten die dass nur überleben. LOL

Aber ich bin gerne bereit mich so einschränken wie Al-Gore.Ich wohne wie er, esse wie er, verbrauche die Energie die er verbraucht...sehr gerne Rolling Eyes

Für mich sind das Klimahysteriker oder schlimmer noch Ökofaschisten...ganz im Ernst.Mit der Energieeinschränkung will man wohl unnütze Esser loswerden oder den Pöbel ermuntern sich gefälligst einzuschränken..neuerdings gibt es auch noch Ablassbriefe und Klimaketzer...

http://www.geologieinfo.de/palaeoklima/

ich werd jetzt erstmal mein Steak geniessen... 044.gif

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GoldGeier
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PostYou have posted in this forum: Wed Mar 05, 2008 4:28 pm   Post subject:  Re: Klimadiskussion Back to top 

Ich schlage vor daß Du Dir das nochmal genau zu Gemüte ziehst. Paläoklima ist zeitlich etwas ganz anderes als die Klimaveränderungen in historischen Zeiträumen.
Und selbst dabei ging es mir nicht um die Klimadaten als Solche - sondern die Variabilität bzw. die Höhe dieser Variabilität.

Die "schnellste" vorindustrielle Klimaveränderung war die kleine Eiszeit. Und in diesem Zusammenhang sprechen wir von einem Zeithorizont der etwa um das ausgehende Mittelalter herum begann und im 19.Jdh. endete. In diesen 400 Jahren haben sich die Durchschnittstemperaturen jedoch weit weniger stark verändert als in den zurückliegenden 50 Jahren.

Ich betone: Es geht hier nicht um die Netto-Veränderung - die Hauptprobleme resultieren aus der Geschwindigkeit in welcher diese veränderung erfolgt.
Ich verweise mal nur auf die Obstbauern im Bodenseegebiet - welche heute überwiegend Sorten kulitivieren, welche noch vor 50 Jahren in gleichen Lagen nicht zu kultivieren gewesen wären.

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